Corona-Finanzhilfen? “Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.”​

Die Zeiten sind besonders, keine Frage. 

Ausgangsbeschränkungen, Gesichtsmasken(neu-)produzenten, Balkon-Konzerte und ein neues Unternehmer-Hobby. Um es ganz klar anzusprechen. Es soll heute weder um eine Bewertung von einzelnen finanziellen Situationen, noch um eine Bagatellisierung von Unternehmen gehen, die tatsächlich aufgrund der Krise in Not geraten sind. Diesen Menschen und Unternehmern bleibt es von Herzen Kraft, Kreativität und Durchhaltevermögen zu wünschen. Diese Menschen verfolgen nämlich kein Hobby, sondern kämpfen um ihre blanke Existenz. 

Auf der anderen Seite ist ein durchaus beliebtes Hobby entstanden. Nämlich eben so wie „Ich bin zwar kein Virologe, aber…“, sind nun „Was kann man noch machen, um vom Staat Geld zu bekommen…“-Diskussionen entstanden. 

Diese Diskussion nehmen ein paar bemerkenswerte Auswirkungen an: 

  • Unternehmen, die „mehr Umsatz“ verkaufen und sich ihre Beratung selbst aber durch staatliche Gelder bezahlen lassen 
  • Foren und Gruppen, die überladen werden mit Chats und „Countdowns“, wann die Soforthilfe jeweils eintrifft 
  • Selbstständige, deren Läden nicht geschlossen sind, die keine Umsatzverbote oder ähnliches haben und nun die Vertriebsstrategie „Hoffnung“ gewählt haben 
  • Selbstständige, die sich blind auf die Meinung von „Experten“ verlassen und deswegen ihre Umsätze runterfahren, um letztendlich mehr von Staat zu bekommen…

Wie gesagt, ich betrachte das aus vertrieblicher Sicht. 

Aber: 

Leute mehr Umsatz versprechen und meinen eigenen Umsatz vom Staat holen? Komisch. 

Den Großteil der eigenen Zeit damit verbringen, Anträge auszufüllen, in Foren rumzufragen, den Kontostand zu checken, anstatt den Hörer in die Hand zu nehmen und Neu-Umsätze zu machen? Komisch. 

Die Krise statt das fehlende Vertriebssystem verantwortlich machen? Auch komisch. 

Als Unternehmer, nicht dafür einzustehen und zu kämpfen, dass kein Mensch mir den Hahn abdreht oder wenigstens rechtzeitig wieder aufdreht? Sehr komisch.

Ich habe viele Freunde, die in der aktuellen Situation ihre Fitnessstudios schließen müssen. Nachdem ich selbst viele Jahre als Personal Trainer gearbeitet habe, fühle ich sehr mit und hoffe täglich darauf, dass das Blatt sich wendet. Dort zeigt sich besonders deutlich, welche Einstellung zum Verkauf und Umsatz grundsätzlich vorhanden sind: Während der eine laufend neuen Umsatz macht und Ideen sucht, mit dem Ordnungsamt in Kontakt ist, um einer der ersten zu sein, die wieder öffnet, seinen Mitglieder Zusatzprodukte nachhause liefert, verlässt sich der andere auf „Experten“ und hängt in Chats über mögliche Drohszenarien ab. 

  • Umsatz machen bedeutet nicht, nur das Geld im Griff zu haben. 
  • Umsatz machen bedeutet vor allem, seine eigenen Ideen und Visionen zu erfüllen. 
  • Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und für sein Unternehmen einzustehen. Es zu pflegen, es zum Wachsen zu bringen – in guten wie in schlechten Zeiten. 

In Wahrheit geht es nie um Umsatz. Aber um den Glaube, unsere Ideen als Unternehmer umzusetzen. Lassen wir uns diesen Glauben nicht nehmen. Niemals- und von niemanden! 

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