Bauernschläue vs. Automatisierung

Ganz ehrlich: Ich bin auch Fan von tollen Prozessen. Manchmal braucht es jemanden, der alle Muster durchbricht. Corona hat in vielen Bereichen nochmal deutlich gemacht, was es braucht, um auch in Zukunft am Markt bestehen zu können. 

In Bezug auf Sales Teams wird der Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad weiter enorm ansteigen – und das ist auch gut so! Gleichzeitig werden viele Unternehmen Zeit für diesen Change Prozess brauchen. Eine der größten Gefahren, die sich hier verstecken, ist es, als Unternehmer zum “Prozess-Nerd” zu werden und zu schrauben und zu schrauben, während Head of Sales und Verkäufer sich genauso mit den Prozessen beschäftigen und deswegen “nicht so gut verkaufen können”, weil “die Automatisierung” noch nicht fertig ist. 

Versteht mich nicht falsch, ich bin ein riesiger Fan von automatisierten Vertriebsprozessen. Manchmal bedarf es allerdings auch der speziellen Würze namens “Bauernschläue”, um nicht in Schönheit zu sterben und den Druck konstant auf der Straße zu halten. Hier geht es keinesfalls darum, einen nicht-skalierbaren Sonderweg zu gehen, sondern das Mindset, den Verkäufern ihren Instinkt zu bewahren. In der Zeit, in der ein Verkäufer die dritte Zielgruppen-Studie macht, macht der andere 30.000€ Umsatz. Aus diesem Grund drei Tipps, um die Sales Welt aus einer erweiterten Perspektive zu betrachten: 

1- Bauernschläue vs. Sales Leitfaden 

 Ja, Leitfäden machen Sinn. Ab und zu “random” Leute anzurufen, über Gott und die Welt zu sprechen, am Ende zu fragen “ob du Bock hast, dabei zu sein/das Produkt zu kaufen” macht manchmal noch viel mehr Sinn 😉

 2- Bauernschläue vs. CRM

 CRMs sind großartig. Auf Knopfdruck spucken sie aus, wer wahrscheinlich dein nächster Kunde wird. Hin und wieder verbringen Verkäufer 50% ihres Tages damit, Anrufprotokolle zu schreiben. Ja, Tracking ist wichtig. Ab und zu “random” seine eigene Kontaktliste durchzuscrollen, Menschen anzurufen oder eine Batterie persönliche Mails auf einmal rauszuhauen macht auch Sinn! P.S.: Wenn gerade kein CRM vorhanden ist, darf man trotzdem anrufen 😉

 3-  Bauernschläue vs. Marketing  

Ja, Targetierung und Kampagnen machen Sinn. Und manchmal macht es auch Sinn, eben den Instinkt zu nutzen und seine eigenen Erfahrungen mit Stammkunden einzubringen und so jedes Ad-Set zu schlagen. Der Bauernschlaue weiß, was seine Kunden brauchen! (Fragt ihn, liebe Marketing Abteilung!) 

Fazit: Es ist geil, den Vertrieb zu automatisieren und ihn auf High Performance zu trimmen! Im ganzen System bedarf es dennoch ein gewisses Maß an Bauernschläue, um konstant innovativ zu sein, quer zu denken und jeden Tag Umsatz zu machen!

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